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BAuA veröffentlicht Ausgabe 2012 von „Arbeitswelt im Wandel“

So zeigt die BAuA-Broschüre „Arbeitswelt im Wandel“, dass die Zahl der Beschäftigten in Deutschland im Jahr 2010 auf 40,5 Millionen anstieg. Im Berichtszeitraum gestiegen ist auch die Wegeunfallquote, allerdings nur leicht im Vergleich zu 2009. Schuld daran ist vermutlich der strenge Winter. Positiv ist die Nachricht, dass sich immer weniger tödliche Wegeunfälle ereignen. Die Zahl der Arbeitsunfälle hingegen – auch die ... mehr mehr

Therapieoption für Herzschwäche in der Schwangerschaft

Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entdeckten ein Gen, das beim Schwangerschafts-assoziierten Herzversagen – der peri- oder postpartalen Kardiomyopathie (PPCM) – eine entscheidende Rolle spielt. Sie zeigten zudem eine neue, effiziente Therapieoption für diese lebensgefährliche Erkrankung auf. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler um Professorin Dr. Denise Hilfiker-Kleiner, MHH-Klinik für ... mehr mehr

15–18-Jährige können sich für ersten bundesweiten Junior Science Slam bewerben

Beim Junior Science Slam geht es darum, wissenschaftliche Themen spannend und unterhaltsam auf den Punkt zu bringen. Passend zum Wissenschaftsjahr für nachhaltige Entwicklungen präsentieren Jugendliche in einem 10-Minuten-Vortrag zum Beispiel ihre Ideen zu Themen wie Klimawandel, Elektromobilität oder Fairem Handel. Wer in einem Regionalwettbewerb und schließlich im Finale sein Publikum am erfolgreichsten für sein Thema begeistert, ... mehr mehr

30 junge Menschen sprechen mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen

Am Donnerstag, den 24. Mai 2012, findet im Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten (FEZ, Alfred-Herrhausen-Str. 44, www.fez.de) die Auftaktveranstaltung zum Projekt "30 junge Menschen sprechen mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen" statt. Ziel des Projekts ist es, dass junge Menschen eine reflektierte Haltung zum Lebensende und zum Tod gewinnen, indem sie mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen sprechen. Diese ... mehr mehr

Angriffswerkzeug der Bakterien hochaufgelöst in 3D

Es ist ein tückisches Werkzeug, das die Erreger von Pest oder Cholera so gefährlich macht. In Form hunderter winziger hohler Nadeln ragt es aus der Bakterienmembran heraus. Diese Miniatur-Spritzen bilden zusammen mit der in die Membran eingebetteten Basis das sogenannte Typ III-Sekretionssystem – einen Injektionsapparat, mit dem die Erreger molekulare Wirkstoffe in das Innere ihrer Wirtszellen einschleusen. Dort manipulieren ... mehr mehr

Auf Schatzsuche mit dem Endoskop

Die Universitätsmedizin Rostock stellt im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 26. April 2012 ein neues Hightech-Gerät für die Ausbildung junger Mediziner der breiten Öffentlichkeit vor. Mit dem neuen Trainer lernen Studierende und Ärzte den Umgang mit dem Endoskop und Verfahren der Untersuchung des Magen-Darm-Traktes. „Die Universitätsmedizin Rostock verfügt erst seit dieser Woche über das neue Gerät“, ... mehr mehr

Das neue Herz des Campusbereichs Lebens- und Naturwissenschaften

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat das Biomedizinische Forschungszentrum Seltersberg (BFS) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) heute feierlich eröffnet. JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee freute sich ganz besonders, dass der Ministerpräsident als JLU-Alumnus - und vor allem als „Schirmherr“ des Projekts von Beginn an - das BFS eingeweiht hat. Mit einer Investitionssumme von mehr als ... mehr mehr

Diabetes-Medikament hemmt gefährliche Entzündung des Fettgewebes

Bei Menschen wie bei Mäusen gilt: Das Bauchfettgewebe stark übergewichtiger Individuen ist chronisch entzündet. Die Entzündung fördert Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes und gilt außerdem als einer der Faktoren, die das Krebsrisiko fettleibiger Menschen steigern.

Ursache der Entzündung sind Makrophagen, die in großer Zahl in das Bauchfettgewebe einwandern. Dort schütten sie Botenstoffe aus, die die entzündlichen Vorgänge weiter anheizen. Dr. Markus Feuerer vom Deutsches Krebsforschungszentrum, der bis vor kurzem an der Harvard Medical School forschte, machte dort eine aufsehenerregende Entdeckung: Er fand im Bauchfettgewebe normalgewichtiger Mäuse eine Gruppe von spezialisierten Immunzellen, so genannte regulatorische T-Zellen, die die Entzündung in Schach halten. Im Bauchfett von fettleibigen Mäusen jedoch fehlte genau diese Zellpopulation fast vollständig. „Mit experimentellen Methoden konnten wir diese entzündungshemmenden T-Zellen in fettleibigen Mäusen vermehren. Daraufhin ging die Entzündung zurück, und der Zuckerstoffwechsel normalisierte sich“, sagt Feuerer.

In seiner neuen Arbeit entdeckte Markus Feuerer gemeinsam mit seinen ehemaligen Kollegen aus der Gruppe von Diane Mathis an der Harvard Medical School das Zellkern-Protein PPARγ als molekularen Hauptschalter, der die entzündungshemmende Aktivität der regulatorischen T-Zellen steuert. Die Immunologen züchteten Mäuse, deren regulatorische T-Zellen kein PPARγ produzieren können. Im Bauchfett dieser Tiere fanden sich kaum noch entzündungshemmende T-Zellen, dafür aber deutlich mehr entzündungsfördernde Makrophagen als bei normalen Artgenossen.

PPARγ ist Medizinern gut bekannt als Zielmolekül einer Klasse von Diabetes-Medikamenten: Die Glitazone, auch bezeichnet als „Insulin-Sensitizer“, aktivieren dieses Rezeptormolekül im Zellkern. Bislang waren Ärzte davon ausgegangen, dass die Glitazone den Zuckerstoffwechsel hauptsächlich dadurch verbessern, dass sie PPARγ in den Fettzellen aktivieren. Markus Feuerer und Kollegen testeten daher zunächst, ob die Medikamente auch direkt auf die entzündungshemmenden Immunzellen wirken. Dies scheint der Fall zu sein, denn nach Glitazone-Behandlung stieg bei fettleibigen Mäusen die Anzahl entzündungshemmender Zellen im Bauchfett, zugleich sank die Zahl entzündungsfördernder Makrophagen.

Hat die Wirkung auf die entzündungshemmenden T-Zellen möglicherweise sogar Anteil am therapeutischen Effekt der Medikamente? Die Ergebnisse sprechen dafür: Bei fettleibigen Mäusen verbesserte die Glitazone-Behandlung Stoffwechsel-Parameter wie Glukosetoleranz und Insulinresistenz. Bei den genetisch veränderten Tieren, deren regulatorische T-Zellen kein PPARγ produzieren können, normalisierte das Medikament den Zuckerstoffwechsel jedoch nicht.

„Das ist eine völlig unerwartete Wirkung dieser bekannten Medikamentengruppe“, sagt Feuerer. Erste Studien deuten darauf hin, dass es auch im Bauchfett des Menschen eine spezifische Population regulatorischer T-Zellen gibt. „Wir müssen aber noch prüfen, ob diese Zellen tatsächlich die Entzündungen des Fettgewebes drosseln und ob wir sie auch durch Glitazone beeinflussen können“, erklärt der DKFZ-Immunologe. „Ein ganz wichtiges Ergebnis unserer aktuellen Arbeit ist darüber hinaus, dass wir erstmalig gezielt eine bestimmte Population der regulatorischen T-Zellen mit einem Wirkstoff ansprechen können. Das eröffnet Perspektiven für die Behandlung vieler Krankheiten.“

Die chronische Entzündung des Fettgewebes gilt auch als Wachstumstreiber für viele Krebserkrankungen. Deshalb interessieren sich auch Krebsforscher für die Möglichkeit, solche Entzündungen mit einem Medikament eindämmen zu können.

Daniela Cipolletta, Markus Feuerer, Amy Li, Nozomu Kamei, Jongsoon Lee, Steven E. Shoelson, Christophe Benoist und Diane Mathis: PPARg is a major driver of the accumulation and phenotype of adipose-tissue Treg cells. Nature 2012, DOI: 10.1038/nature11132

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.


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Dresdner Zentrum stellt Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit medizinischen Handelns auf den Prüfstand

Als eine der deutschlandweit führenden Einrichtung der patientennahen Forschung werden Fakultät und Klinikum mit dem neuen Zentrum ihrem Anspruch gerecht, medizinische Innovationen so praxisorientiert wie möglich auszurichten: Die systematische und zeitnahe Überführung von Forschungsergebnissen in die Versorgungspraxis ist eine der zentralen Herausforderungen der universitären Medizin. Neue Therapien lassen sich künftig ... mehr mehr

Erster Pharmazie-Studiengang an einer Fachhochschule

Das Besondere am Studiengang „Angewandte Pharmazie/Applied Pharmacy“ ist, dass die Studierenden gezielt das Berufsbild eines Industriepharmazeuten anstreben können. Arzneimittel seien „hochkomplexe Systeme“, erläutert Studiengangsleiterin Prof. Dr. Cornelia Keck. Hier sei eine frühe Spezialisierung wünschenswert, die ein klassisches Pharmazie-Studium mit seinen wenigen Wahlmöglichkeiten gar nicht erlaube. Vielmehr ... mehr mehr

Ganz wie der eigene Knochen: Forscher entwickeln Herstellungsverfahren für poröse Implantate

Darüber berichtet RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität, in seiner aktuellen Ausgabe.

Beitrag mit Bildern im Internet

Den vollständigen Beitrag mit Bildern zum Herunterladen finden Sie online unter: http://www.rub.de/rubin

Poröse Materialien sind dem Knochen ähnlicher

Massives Titan ist wesentlich steifer als menschlicher Knochen. Die unterschiedliche Elastizität von Implantat und umgebendem Knochen kann auf Dauer dazu führen, dass sich Implantate lockern. Vor einigen Jahren entwickelten die Jülicher Forscher der Arbeitsgruppe Pulvermetallurgie um Dr. Martin Bram (Institut für Energie- und Klimaforschung IEK-1: Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren am Forschungszentrum Jülich, RUB-Prof. Dr. Detlev Stöver) daher poröse Implantatmaterialien aus Titan, die dem natürlichen Knochen ähnlicher sind. Auch er ist im Innern porös, und dank der Poren verbindet sich der gesunde Knochen fester mit dem Implantat. Die Herstellung solcher Implantate war bislang allerdings aufwendig und für große Stückzahlen nur bedingt geeignet. Deswegen schauten die Ingenieure bei der Kunststoffindustrie ab.

Automatisierte Herstellung

Sie nutzen ein Verfahren namens Metal Injection Moulding. Dabei wird eine Mischung aus Metallpulver, Platzhalterpartikeln (z.B. Salz) und Binder (z.B. Paraffin und Polyethylen) durch eine Schnecke in eine Form transportiert und darin verdichtet. Die Platzhalterpartikel sorgen für die gewünschten Poren. Nach der Verdichtung werden Binder und Platzhalter in mehreren Schritten entfernt. Paraffin verschwindet im Lösemittelbad, der Platzhalter im Wasserbad, Polyethylen beim Erhitzen durch thermische Zersetzung. Die mechanische Festigkeit des Implantats wird durch einen Sinterprozess erreicht. Auf diese Weise ist es gelungen, die Formgebung des porösen Implantats zu automatisieren. Diese Ergebnisse ermutigten die Forscher zu einem weiteren Schritt bei der Nutzung des MIM-Verfahrens. Sie stellten auch Implantate her, bei denen ein Teil porös, der andere aber dicht ist, und auch das gelang. Tests mit adulten Stammzellen im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil ergaben, dass Knochenzellen in die Poren des Werkstoffs einwachsen und darin überlegeben – unabhängig vom Herstellungsverfahren.

Themen in RUBIN Frühjahr 2012

In RUBIN Frühjahr 2012 finden Sie außerdem folgende Themen: Leuchtende Nanopartikel aus der Mikrowelle; Griechische Wissenschaft in Arabischer Sprache; Was die Materie zusammenhält; Gen-Getümmel im Ozean - Forscher entschlüsseln die Funktion unbekannter Proteine; „Wat hasse gesacht?“ – Sprachwissenschaftler nehmen das Ruhrdeutsch von heute und damals unter die Lupe; Pantomime der Roboter; Ganz wie der eigene Knochen – Materialforscher entwickeln Herstellungsverfahren für poröse Implantate; Schüler testen – aber richtig; Mit dem Eiswürfel ins ferne Weltall schauen; Batterie entsalzt Meerwasser. RUBIN ist zum Preis von 4,- Euro in der Stabsstelle für Strategische PR und Markenbildung der RUB erhältlich und online unter http://www.rub.de/rubin.

Weitere Informationen

Dr. Martin Bram, Abteilung Werkstoffe für Brennstoffzellen (IEK-1, Prof. Dr. Detlev Stöver), Forschungszentrum Jülich GmbH, Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich, Tel. 02461/61-6858, m.bram@fz-juelich.de

Redaktion: Meike Drießen


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Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft: Drei Preise für die Diabetesforschung am Helmholtz

Drei Preise der Deutschen Diabetes Gesellschaft gingen in diesem Jahr an das Helmholtz Zentrum München. "Diese Anerkennung unserer Arbeit zeigt, dass unser Zentrum auf dem Gebiet der Diabetesforschung eine führende Rolle übernommen hat. Dies gelang unter anderem durch die erfolgreichen Berufungen der letzten Jahre", so Prof. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. Das Verständnis ... mehr mehr

Kampf den Antibiotika-Resistenzen!

Die Entdeckung des Penicillins im Jahre 1928 durch Alexander Flemming leitete eine Revolution in der medizinischen Behandlung von Infektionen durch pathogene Mikroorganismen ein. Antibiotika schienen das Wundermittel zu sein, mit dem man der destruktiven Wirkung mikrobieller Infekte Herr werden konnte.

Doch mittlerweile hat das Medikament an Wirksamkeit eingebüßt. „Vor allem der unsachgemäße Gebrauch von Antibiotika in der Tierzucht und in der Humanmedizin erzeugt einen permanenten Selektionsdruck auf Mikroorganismen, sich durch die Herausselektion von Antibiotika-resistenten Varianten zur Wehr zu setzen,“ berichtet der Mikrobiologe Professor Dr. Erhard Bremer vom Organisationskomitee der Tagung „Design von Antibiotika – Innovationspotentiale der Synthetischen Mikrobiologie“, die am 31. Mai 2012 an der Philipps-Universität stattfinden wird.

„In den letzten Jahren ist es daher zu einem explosionsartigen Anstieg im Auftauchen hoch-pathogener Mikroorganismen gekommen, die nicht mehr durch eine Antibiotika-Therapie behandelbar sind, so dass die Situation heute als kritisch zu bezeichnen ist,“ fährt Bremer fort. Die gezielte Suche nach neuen Antibiotika insbesondere auf dem Gebiet der Synthetischen Mikrobiologie soll einen wesentlichen Beitrag zur Lösung dieses dringenden Problems beitragen. Die Fachtagung bringt daher führende Experten auf dem Gebiet der Antibiotikaforschung aus der Grundlagenforschung und forschender Industrieunternehmen zusammen, um über neue Wege bei der Suche nach therapeutisch einsetzbaren Anti-Infektiva intensiv zu diskutieren.

Das Tagungsthema ist fokussiert, aber der Bogen der experimentellen Ansätze zur Auffindung neuer Antibiotika ist breit gespannt: Er reicht von der Erschließung des genetischen Potentials von Mikroorganismen, die in ungewöhnlichen Lebensräumen zu Hause sind, über die genetische und physiologische Entschlüsselung von inaktiven Genclustern in Mikroorganismen für antibiotisch wirksame Substanzen, die geschickte chemische-enzymatische Veränderung der Struktur von bereits existierenden Antibiotika bis zum Einsatz von Methoden der synthetischen Mikrobiologie beim Design von Antibiotika, die bisher noch nicht in natürlichen Systemen gefunden wurden.

Unter den Vortragenden wird der Präsident der deutschen Akademie der Wissenschaften, Professor Dr. Jörg Hacker, erwartet, der Antibiotika-Resistenzen als Modellfall mikrobieller Evolution in das Zentrum seines Vortrags stellen wird. Aus dem Bereich der Grundlagenforschung wird Professor Dr. Nediljko Budisa von der TU Berlin, über die neuen Möglichkeiten sprechen, zelluläre Prozesse chemisch zu verändern und zu kontrollieren. Professor Dr. Rolf Müller von der Universität des Saarlandes wird in seinem Vortrag darüber berichten, welche Potentiale in Mikroorganismen hinsichtlich des Designs neuer Antibiotika vorhanden sind. Aus der Sicht der forschenden Industrieunternehmen wird unter anderem Professorin Dr. Helga Rübsamen-Schaeff von der AICURIS GmbH über innovative Ansätze in der Antibiotika-Forschung referieren.

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos und eine Anmeldung ist noch bis zum 25.05.2012 unter möglich.

Die Fachtagung „Design von Antibiotika – Innovationspotentiale der Synthetischen Mikrobiologie“ ist die zweite Veranstaltung der Reihe „Fachtagung SYNMIKRO“, die vom LOEWE-Zentrum für Synthetische Mikrobiologie in Zusammenarbeit mit der HessenAgentur veranstaltet wird und dazu dient, Wissenschaft und Industrie zu aktuellen Forschungsthemen aus dem Bereich der Synthetischen Mikrobiologie zusammenzubringen. Im letzten Jahr fand die Tagung zum Thema „Maßgeschneiderte mikrobielle Zellfabriken für die Biotechnologie“ statt.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Prof. Erhard Bremer, Zentrum für Synthetische Mikrobiologie
Tel.: 06421 28- 2821529
E-Mail: bremer@biologie.uni-marburg.de


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Mehr Power für Gehirn-Simulationen

Computer-Simulationen und theoretische Modelle werden immer wichtigere Werkzeuge, um die komplexen Prozesse unseres Gehirns zu verstehen. Das Simulation Laboratory unterstützt Neurowissenschaftler aus ganz Europa bei der optimalen Nutzung der Jülicher Hochleistungscomputer. Außerdem wird es die Weiterentwicklung und Standardisierung theoretischer Modelle im Bereich der Hirnforschung vorantreiben.

Der leistungsstärkste Computer der Welt sitzt in unserem Kopf. Etwa 100 Milliarden Nervenzellen wirken im Gehirn zusammen. Nach welchen Regeln die Zellen und Hirnareale miteinander kommunizieren und was bei neurologischen Erkrankungen verändert ist, untersuchen Wissenschaftler immer häufiger in Simulationen. Doch je realistischer diese werden, desto rechenintensiver sind sie auch. Zudem gewinnen in den Neurowissenschaften Verfahren an Bedeutung, bei denen innerhalb kurzer Zeit sehr große Datenmengen gesammelt werden können. Derartige Hochdurchsatzverfahren erfordern neue Wege in der Datenverarbeitung. Die Forscher an Europas größtem Rechenzentrum in Jülich werden darum Methoden weiterentwickeln, welche die Analyse immer größerer neurowissenschaftlicher Datensätze ermöglichen.

Um die Leistung der Jülicher Supercomputer wie JUGENE voll ausnutzen zu können, müssen Simulationen von Hirnprozessen erst auf deren speziellen Anforderungen und Möglichkeiten angepasst werden. „Heutige Supercomputer bestehen aus hunderttausenden von Rechenkernen. Um eine Simulation effizient über diese Prozessoren zu verteilen, benötigen wir völlig neue Datenstrukturen und Kommunikationsalgorithmen im Vergleich zu denen, die wir auf kleineren Systemen eingesetzt haben“, erklärt Markus Diesmann, Professor für Computational Neuroscience am Forschungszentrum Jülich.

Mit Unterstützung der Experten für Computational Neuroscience, Datenanalyse, Anatomie, Virtuelle Realität und Supercomputing haben Neurowissenschaftler die Möglichkeit, ihre Programme anzupassen und zu optimieren. Durch eine verbesserte Standardisierung der Modellbeschreibung erhoffen sich die Forscher sowohl eine bessere Vergleichbarkeit als auch eine vereinfachte Kombination unterschiedlicher Teilmodelle.

Als Teil des Nationalen Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience ist die neue Einrichtung von Beginn an hervorragend in die neurowissenschaftlichen Forschungslandschaft in Deutschland eingebunden. Im Bernstein Netzwerk sind über 200 wissenschaftliche Arbeitsgruppen miteinander vernetzt. Hier werden große Mengen relevanter neurobiologischer Daten gesammelt und komplexe Modelle und Simulationen eingesetzt, die eine langfristige Verfügbarkeit und Weiterentwicklung von Simulations-Software erfordern und sich zum Teil erst mit den Jülicher Supercomputern rechnen lassen. Die Zusammenarbeit mit dem Bernstein Netzwerk ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich langfristige institutionelle Förderung der Helmholtz Gemeinschaft und Projektförderung des BMBF ergänzen können – für ein gemeinsames Ziel: das Verständnis des Gehirns.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Prof. Dr. Markus Diesmann
diesmann@fz-juelich.de
Institute of Neuroscience and Medicine (INM-6)
Computational and Systems Neuroscience
Research Center Jülich
52425 Jülich
Tel: +49 2461 61-9301


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More power for brain simulations

Computer simulations and theoretical models are increasingly important tools for understanding the complex processes of our brain. The Simulation Laboratory supports neuroscientists from all over Europe in the optimal use of the Jülich supercomputers. It will also spur the development of theoretical models and standardisation in the field of brain research.

The most powerful computer in the world sits in our head. About 100 billion nerve cells interact in the brain. The rules by which the cells and brain areas communicate with each other and how they are altered by neurological diseases are increasingly being investigated in simulations. But the more realistic the simulations are, the more computationally intensive they are, too. In addition, neuroscientific methods that produce very large amount of data in a very short time are gaining in importance. Such high-throughput methods require new approaches to data processing. Therefore, the researchers at Europe’s largest computing center in Jülich will also develop methods that enable the analysis of ever larger data sets of neuroscience.

To fully exploit the performance of the Jülich supercomputer such as JUGENE, it is necessary to adapt the simulations of brain processes to their specific needs and opportunities. “Today's supercomputers consist of hundreds of thousands of cores. To efficiently distribute a simulation via these processors, we need completely new data structures and communication algorithms as compared to those that we used for smaller systems,” explains Markus Diesmann, Professor for Computational Neuroscience at the Research Center Jülich.

With the support of experts in computational neuroscience, data analysis, anatomy, virtual reality and supercomputing, neuroscientists have the possibility to adapt and optimise their programs. By improved standardisation of the model description, the researchers hope to achieve both better comparability as well as a simplified combination of different sub-models.

By integrating the “Bernstein Facility Simulation and Database Technology” into the National Bernstein Network Computational Neuroscience, the facility is from the outset well connected to the German neuroscience research landscape. The Bernstein Network connects more than 200 research groups. Here, large amounts of relevant neurobiological data are collected and complex models and simulations are used. The latter rely on the long term availability and development of simulation-software andsome of them are only processable at the Jülich supercomputers. The cooperation with the Bernstein Network is an excellent example of how long-term institutional funding of the Helmholtz Association and BMBF project funding can complement each other towards a common goal: understanding the brain.

For further information please contact:
Prof. Dr. Markus Diesmann
diesmann@fz-juelich.de
Institute of Neuroscience and Medicine (INM-6)
Computational and Systems Neuroscience
Research Center Jülich
52425 Jülich
Tel: +49 2461 61-9301


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MS Wissenschaft lädt zum Rundgang durch die Stadt von morgen

Das schwimmende Science Center macht Wissenschaft auf unterhaltsame Weise erlebbar und bietet vor allem Schülern und Familien faszinierende Einblicke. Die Ausstellung ist geeignet für Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Der Eintritt ist frei.

Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Mit diesen Leitfragen des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde befassen sich die Forscherinnen und Forscher, deren Ideen an Bord des Schiffs vorgestellt werden. Durch eigenes Ausprobieren und Forschen erfahren die Besucherinnen und Besucher beispielsweise, wie viel CO2 in verschiedenen Lebensmitteln steckt, wie aus Abwasser Energie wird und warum Wälder so wichtig für das Klima sind.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang durch eine Stadt: auf den Markt und auf den Spielplatz, ins Kaufhaus, ins Kino oder in den Park. Hier können sie erleben und erkunden, woran die Nachhaltigkeitsforschung arbeitet. Die Ausstellungsbesucher finden Ideen für umweltgerechtes Waschen und Nachhaltigkeit im Einkaufskorb, entdecken neue Rohstoffe im Müll und Ackerbau im Hochhaus. Lichtverschmutzung und Wassermanagement sind ebenso Themen der Ausstellung wie Biodiversität, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung. An einem Nordsee-Modell können Kinder auf Knopfdruck den Meeresspiegel verändern und beobachten, wie dieser sich in den letzten Jahrtausenden entwickelt hat.

Konzipiert und umgesetzt wurde die Ausstellung im Auftrag des BMBF von der Initiative der deutschen Wissenschaft – Wissenschaft im Dialog (WiD). Die Exponate werden von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie von DFG-geförderten Projekten, Hochschulinstituten und weiteren Partnern zur Verfügung gestellt. Der FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ermöglicht den Aufenthalt in Österreich. Die Deutsche Welle ist Medienpartner.

Informationen:



Öffnungszeiten der Ausstellung:
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Anmeldung zur Ausstellung für Schulklassen:
Für Gruppen ist eine Anmeldung auf erforderlich. Die Ausstellung ist geeignet für Schülerinnen und Schüler ab zehn Jahren. Termine für Schulklassen sind bereits ab 9 Uhr buchbar.

Klima-Workshops für Schulklassen
In Berlin und Potsdam (4.– 6. und 8. Juni) werden in Kooperation mit dem WWF und der BUNDjugend Berlin-Brandenburg Workshops zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Die Workshops eignen sich für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 bis 9.
Informationen: >> programm >> workshops

Dialog an Deck:
„Rio + 20: Unsere letzte Chance?!“ am Montag, 4. Juni 2012, um 18.30 Uhr
Zum Austausch mit Expertinnen und Experten über kontroverse Themen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen laden wir in der Reihe „Dialog an Deck“ an Bord der MS Wissenschaft ein. Der Eintritt ist frei.


Die ersten Stationen des Ausstellungsschiffs:

Berlin-Mitte: 30. Mai – 1. Juni 2012 und 4. Juni – 7. Juni 2012
am Hauptbahnhof, Washingtonplatz/Rahel-Hirsch-Str. (am 30. Mai erst ab 11.30 Uhr)

Berlin-Tegel: 2. – 3. Juni 2012 (Wochenende)
Greenwichpromenade, Anleger für Flusskreuzfahrtschiffe

Potsdam: 8. – 10. Juni 2012
Yachthafen Potsdam, Kastanienallee, Höhe „Zeppelin Apotheke“

Aktuelle Fotos zur MS Wissenschaft finden Sie am 30. Mai 2012 ab 16.30 Uhr im Bereich Presse >> Fotos auf

Ihre Ansprechpartnerin bei Wissenschaft im Dialog:
Projektleitung MS Wissenschaft
Beate Langholf
Telefon: 030/20 62 295-50
beate.langholf@w-i-d.de


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MS Wissenschaft startet Tour in Berlin

Zur Eröffnung der Ausstellung und zum Presserundgang an Bord des Schiffes laden wir herzlich ein: am Mittwoch, 30. Mai 2012, 11.30 Uhr in Berlin (am Hauptbahnhof) Washingtonplatz / Rahel-Hirsch-Straße

Ihre Ansprechpartner bei der Pressekonferenz:

Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Prof. Dr. Susan Trumbore, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biogeochemie
Prof. Dr. Thomas Hirth, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik und Sprecher des Fraunhofer-Netzwerks Nachhaltigkeit
Prof. Dr. Gerold Wefer, Vorsitzender des Lenkungsausschusses von Wissenschaft im Dialog

Wir bitten freundlich um Vorankündigung der Anlegestellen in Berlin und Potsdam.

Informationen:



Aktuelle Fotos zur MS Wissenschaft finden Sie am 30. Mai 2012 ab 16.30 Uhr im Bereich Presse >> Fotos auf


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Multimediadienst unterstützt ChirurgInnen bei der Auswertung von endoskopischen Videos

Soziale Webplattformen, die ein großes multimediales Informationssystem zur Verfügung stellen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Seiten wie Wikipedia, YouTube und Flickr haben großen Zulauf und bereiten auf Basis des Prinzips der „Weisheit der Massen“ („Wisdom of Crowds“) Wissen selbstorganisiert auf. Das Wesen dieses Prinzips ist, dass durch Teilung des Wissens die Ebene des Gesamtwissens erhöht wird.

„Dieses Prinzip funktioniert gut, wenn es sehr viele Benutzerinnen und Benutzer gibt. Kritisch wird es, wenn das Thema nur für ein eingeschränktes – aber nichtsdestotrotz sehr wichtiges – Klientel interessant ist“, so Laszlo Böszörmenyi, der mit Klaus Schöffmann, Manfred del Fabro und Mathias Lux (Lakeside Labs und Institut für Informationstechnologie) nun an themenspezifischen, multimedialen Informationssystemen mit vergleichsweise geringer Nutzerzahl arbeitet. Der Titel des mit knapp einer Million Euro dotierten Projekts lautet CODE-MM (Community of Domain Experts in Medical Multimedia).

Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen KARL STORZ GmbH & Co. KG, einem der weltweit führenden Hersteller für endoskopische Geräte, arbeiten die Forscher an einem konkreten Anwendungsfall. „Diese Eingriffe werden mithilfe von modernster Videotechnologie durchgeführt und viele Ärzte und Ärztinnen speichern Videoaufnahmen bzw. Teile davon ab. Für die nachträgliche Benutzung und Teilung solcher Videos, z. B. in der Forschung, in der Ausbildung aber auch in der Diagnose, besteht zwar ein großer Bedarf. Bisher gibt es aber keine Systeme, die diesen Bedarf abdecken“, erklärt Böszörmenyi.

Ziel ist es, ein intelligentes, verteiltes, multimediales Informationssystem für Endoskopievideos zu entwickeln, das ChirurgInnen auf der ganzen Welt bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen kann. Dabei sollten nicht nur Videos aufgenommen und gespeichert, sondern Hinzufügungen, automatische Analyse, Bedienung von Suchabfragen, der Austausch von Daten und die Unterstützung von professionellem Diskurs ermöglicht werden. Laszlo Böszörmenyi fasst zusammen: „Wir untersuchen, wie die Selbstorganisation innerhalb von Gruppen von ExpertInnen durch automatisierte Verfahren unterstützt werden kann und wie innovative Multimediadienste zur professionellen Nutzung realisiert werden können.“ Die Forschungsziele sind in vier Teile gegliedert: Erkenntnisse zu (1) „Benutzerintentionen“, (2) „Inhaltsanalyse“ und (3) „Datenverteilung“ werden schließlich (4) in einem realen Anwendungsfall zusammengefasst.

Langfristiges wirtschaftliches Ziel ist ein von KARL STORZ (teil-)finanziertes Kompetenzzentrum für multimediale, medizinische Informationssysteme oder ein eigenes Unternehmen zur Weiterentwicklung der entstehenden Technologien im Raum Klagenfurt zu gründen. Laszlo Böszörmenyi blickt dem Vorhaben positiv entgegen: „Durch dieses Projekt möchten wir die Kompetenz im Bereich medizinischer Videoanalyse und multimedialer, medizinischer Informationssysteme in Kärnten stärken und ausweiten.“


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Neues Forschungsprojekt soll Risiken bei Arzneimitteltherapien verringern

Immer mehr ältere Menschen leiden unter neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer: Bis voraussichtlich 2050 wird sich die Zahl der Demenz-Patienten in Deutschland von heute 1,3 auf rund 2,6 Millionen verdoppeln. Entsprechend steigt der Arzneimittelverbrauch in diesem Bereich. Ein neues beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedeltes Forschungsprojekt stellt deshalb jetzt die Sicherheit ... mehr mehr

Presse-Einladung zum Workshop Bauchspeicheldrüsenkrebs

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der am häufigsten tödlich verlaufenden Krebserkrankungen. Bei der Krankheit treten im Frühstadium keine typischen Symptome auf. Der Krebs wird daher meistens erst entdeckt, wenn eine operative Entfernung des Tumors nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen werden die Patienten mit einer Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie behandelt. In diesem späten Krankheitsstadium sind die Heilungschancen jedoch sehr gering. Daher arbeiten Wissenschaftler mit Hochdruck an Methoden, die bereits frühe Phasen der Erkrankung anzeigen.

Um die Forschung auf diesem Gebiet in Deutschland zu stärken und den Wissensaustausch zwischen den Experten zu fördern, hat die Deutsche Krebshilfe nationale und internationale Krebs-Experten eingeladen, um am 6. und 7. Juli 2012 in Bonn im Rahmen des Workshops „Novel Tools for Early Detection of Pancreatic Cancer” über neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Früherkennung des Pankreas-Karzinoms zu berichten.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Treffen teilzunehmen. Gerne vermitteln wir Ihnen Interview-Termine mit den Krebsforschern. Für Gespräche stehen Ihnen auch die Mitglieder des Fachausschusses „Krebs-Früherkennung“ der Deutschen Krebshilfe zur Verfügung.

Die Tagung findet statt im Hotel Bristol, Prinz-Albert-Straße 2, 53113 Bonn. Beigefügt finden Sie das Programm der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung! Bitte akkreditieren Sie sich unter: 02 28-7 29 90 272 oder per E-Mail: zellissen@krebshilfe.de.

Mit freundlichen Grüßen

i.V. Christiana Tschoepe
Leiterin des Bereichs Allgem. PR/ÖA


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