Ernährung - Tipps für Rheumapatienten

Ernährung & Rheumatoide Arthrits – darauf sollten Patienten achten
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für jeden wichtig. Patienten mit Rheumatoider Arthritis sollten jedoch besonderen Wert auf die Ernährung legen.

Es gibt Nährstoffe, die auf den Entzündungsstoffwechsel einwirken.
Patienten mit rheumatoider Arthritis sollten auf eine purinarme Ernährung achten. Das heißt der Konsum von Innereien, Fleisch oder auch Wurstwaren sollte auf ca. 150 mg pro Tag reduziert werden. Stattdessen sind Eiweißlieferanten wie fettarme Milchprodukte zu empfehlen. Meiden Sie möglichst Produkte mit Arachidonsäure, da aus Arachidonsäure Stoffe gebildet werden, die als "Vermittler" bei einer Entzündung von Bedeutung sind. Arachidonsäure. Es sollte auf eine fettarme Ernährung geachtet werden und dabei pflanzliche Speiseöle und -fette benutzt werden. Ein überschreiten des angemessenen Körpergewichts wirkt sich ebenfalls positiv auf die Erkrankung und die Lebensqualität der Betroffenen aus. Bitte schränken Sie den Genuss von alkoholischen Getränken weitestgehend ein. Wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Hier werden täglich mindestens 2 Liter Wasser empfohlen.

Darauf sollten Sie verzichten

  • Innereien (Bries, Herz, Leber, Nieren)
  • fettreiches Fleisch (Ente, Gans, Speck)
  • spezielle Fischsorten (Ölsardinen, Muscheln, Bückling, Räucherlachs)
  • größere Mengen an Butter, Schweineschmalz, Kokosfett, Mayonnaise
  • fettreiche Milch und Milchprodukte (Sahne, Crème Fraiche)
  • fettreiche Käsesorten
  • Pommes frites, Bratkartoffeln
  • fettreiche Backwaren (Torten, Nussgebäck)
  • Alkohol


Informations-Pool: Rheumatoide Arthritis





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