Mobbing greift die Gesundheit an
Das Phänomen Mobbing ist der lang andauernde Psychoterror in der Schule, übrigens keine neue Erscheinung. Allerdings sind nicht die alltäglichen Schulkonflikte gemeint, sondern Handlungen einer oder mehrerer Personen gegen eine Mitschülerin oder einen Mitschüler über einen längeren Zeitraum hinaus. Mobbing steht für alle böswilligen Handlungen, die nur zum Ziel haben, eine Mitschülerin oder einen Mitschüler fertig zu machen. Das kann durch Hinterhältigkeiten, Verleumdungen, Demütigungen, Drohungen, Quälereien oder sexuelle Belästigungen geschehen.
Meist beginnt alles ganz harmlos und verläuft schleichend. Die Gehässigkeiten und dummen Sprüche werden zuerst auf die leichte Schulter genommen, der Betroffene will sie nicht wahrhaben. Doch die Angriffe werden mehr und untergraben das Selbstvertrauen des Opfers, das zunehmend sein Ansehen in der Schule verliert. Man beginnt sich von den Betroffenen zu distanzieren und. Schuldzuweisungen und die Verbreitung von Gerüchten beginnen, die gemobbte Person wird bei Mitschülern und Lehrern angeschwärzt. Typischerweise lassen die Angreifer ihre Gründe im dunklen. Das Opfer reagiert darauf verwirrt, was die Mitschüler wiederum belustigt. Das Phänomen zieht sich durch alle soziale Schichten und Altersklassen.
Zunächst treten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auf. Bereits nach kurzer Dauer zeigen sich Gedankenautomatismen, und das Denken kreist ständig um die in der Schule erlittenen Quälereien. Daraus ergeben sich Krisen für Identität und Selbstwert, neurotische Störungen, Erschöpfungs- und Versagenszustände. Die Betroffenen leiden an Versagensängsten und Depressionen. Bei besonders erfolgreichem Mobbing kommt es gar zu Selbstmord. Für die von Mobbing-Stress Betroffenen ist es wichtig, dass frühzeitig der Zusammenhang zwischen den Schikanen und den gesundheitlichen Beschwerden erkannt wird. Sonst behandelt der Arzt nur die Symptome der Erkrankungen, ohne dass die Ursachen beseitigt werden.
Möglicherweise lange unbemerkt, kommt es dann zu weiteren gesundheitlichen Störungen und Beschwerden, die bei den Betroffenen schon in der Frühphase des Mobbing auftreten:
- Schlafstörungen
- Migräne und Spannungskopfschmerzen
- Schweißausbrüche
- Kreislaufprobleme
- Herzbeschwerden
- Magen- und Gallenbeschwerden
- Ohrensausen (Tinnitus)
- Erschöpfungszustände
- allgemeine Störungen des vegetativen Nervensystems
Bisher steht man dem Phänomen des Mobbing noch relativ ratlos gegenüber.
[Volker Glaser für Aktion PRÄVENTION]
Meist beginnt alles ganz harmlos und verläuft schleichend. Die Gehässigkeiten und dummen Sprüche werden zuerst auf die leichte Schulter genommen, der Betroffene will sie nicht wahrhaben. Doch die Angriffe werden mehr und untergraben das Selbstvertrauen des Opfers, das zunehmend sein Ansehen in der Schule verliert. Man beginnt sich von den Betroffenen zu distanzieren und. Schuldzuweisungen und die Verbreitung von Gerüchten beginnen, die gemobbte Person wird bei Mitschülern und Lehrern angeschwärzt. Typischerweise lassen die Angreifer ihre Gründe im dunklen. Das Opfer reagiert darauf verwirrt, was die Mitschüler wiederum belustigt. Das Phänomen zieht sich durch alle soziale Schichten und Altersklassen.
Zunächst treten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auf. Bereits nach kurzer Dauer zeigen sich Gedankenautomatismen, und das Denken kreist ständig um die in der Schule erlittenen Quälereien. Daraus ergeben sich Krisen für Identität und Selbstwert, neurotische Störungen, Erschöpfungs- und Versagenszustände. Die Betroffenen leiden an Versagensängsten und Depressionen. Bei besonders erfolgreichem Mobbing kommt es gar zu Selbstmord. Für die von Mobbing-Stress Betroffenen ist es wichtig, dass frühzeitig der Zusammenhang zwischen den Schikanen und den gesundheitlichen Beschwerden erkannt wird. Sonst behandelt der Arzt nur die Symptome der Erkrankungen, ohne dass die Ursachen beseitigt werden.
Möglicherweise lange unbemerkt, kommt es dann zu weiteren gesundheitlichen Störungen und Beschwerden, die bei den Betroffenen schon in der Frühphase des Mobbing auftreten:
- Schlafstörungen
- Migräne und Spannungskopfschmerzen
- Schweißausbrüche
- Kreislaufprobleme
- Herzbeschwerden
- Magen- und Gallenbeschwerden
- Ohrensausen (Tinnitus)
- Erschöpfungszustände
- allgemeine Störungen des vegetativen Nervensystems
Bisher steht man dem Phänomen des Mobbing noch relativ ratlos gegenüber.
[Volker Glaser für Aktion PRÄVENTION]
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