ADHS: Behandlung mit Atomoxetin
Eine Behandlung mit Atomoxetin kann vor allem bei Kindern, die situationsübergreifend von ADHS beeinträchtigt sind, zu einer Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Insbesondere die emotionale Befindlich- keit und das psychosoziale Funktionsniveau können entscheidend gebessert werden. Dies bestätigte sich während eines Erfahrungsaus- tauschs von ADHS-Experten anlässlich der 4. ADHS-Gespräche von Lilly Deutschland in Düsseldorf. Die kontinuierliche Wirkung von morgens bis morgens ermöglicht eine anhaltende Therapie. So können situations- übergreifend beeinträchtigte Patienten in allen Lebensbereichen profitieren.
Wurden von ADHS betroffene Kinder in den vergangenen Sommerferien auf Atomoxetin eingestellt, können sie jetzt zum Schulbeginn profitieren. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch das frühzeitige Handeln unabhängig vom Zeitpunkt des Behandlungsbeginns. Zu beachten ist lediglich, dass sich die Wirkung von Atomoxetin über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen aufbaut. Neben der Verbesserung der Kernsymptome kann der selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme- hemmer eine bessere emotionale Befindlichkeit ermöglichen sowie eine bessere Integration in das psychosoziale Umfeld bieten. „Ich werde nicht mehr so schnell wütend, wenn etwas nicht funktioniert. Auch mit den Leuten in der Klasse klappt es jetzt sehr viel besser“, berichtet eine 14-jährige Patientin, die Prof. Andrea Caby, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin/ Naturheilverfahren sowie Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Fachhochschule in Emden, in ihrer Präsentation auf den ADHS-Gesprächen vorstellte.
Starke Beeinträchtigung durch emotionale und soziale Probleme
Der international renommierte ADHS-Experte Prof. Russell A. Barkley von der Medical University of South Carolina in Charleston, USA, betonte bereits anfangs: „ADHS ist eine persistente Störung, die in der Regel vielfältige Lebensbereiche betrifft und einen gravierenden Einfluss auf das Kind, die Familien sowie das gesamte soziale Umfeld nimmt.“ Vor allem Patienten, die situationsübergreifend von ADHS beeinträchtigt sind, können neben den Kernsymptomen auch emotionale und soziale Probleme entwickeln. Sie zeigen oftmals eine gestörte emotionale Befindlichkeit und erleben durch die Erkrankung ein Wechselbad der Gefühle: Mal haben sie sich einiger-maßen gut im Griff, mal weniger. Dies macht die Kinder für deren Umfeld häufig unberechenbar. Dement- sprechend schwierig gestaltet es sich, Beziehungen zu Gleichaltrigen oder auch in der Familie aufzubauen, was auch das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und zu sozialer Isolation führen kann. In der Therapie situationsübergreifend beeinträchtigter ADHS-Patienten ist man daher bestrebt, die ADHS-Symptomatik kontinuierlich zu verbessern. Mit Atomoxetin steht ein Wirkstoff zur Verfügung, der kontinuierlich von morgens bis morgens bei einmal täglicher Gabe wirkt.
Keine zusätzliche Belastung durch On-/Off-Effekte
Bei einer Behandlung mit Stimulanzien kommt es zu einem An- und Abfluten der Wirkung. Dieser Wechsel zwischen Wirkung und Nicht-Wirkung kann für Patienten, die ohnehin unter einer gestörten emotionalen Befindlichkeit leiden4,5, eine zusätzliche Belastung darstellen. Bei einer Behandlung mit Atomoxetin ist dagegen auf Grund der kontinuierlichen Wirkung nicht mit einem solchen Wechsel zu rechnen2. „Die Kinder fühlen sich gemocht und finden einen Weg aus der für sie oft als sehr belastend empfundenen sozialen Isolation“, beschreibt Prof. Craig L. Donnelly vom Dartmouth-Hitchcock Medical Center in New Hampshire, USA, in einem Interview seine Erfahrungen mit Strattera. Auf Grund des anderen Wirkeintritts ist es wichtig, den Behandlungserfolg schrittweise zu verfolgen. Der Vorsitzende der ADHS-Gespräche, Privatdozent Dr. Michael Huss von der Charité Berlin, empfiehlt seit längerem, selbst kleinste positive Veränderungen von der Familie dokumentieren zu lassen: „Dieses Bewusstmachen hilft nicht nur der Familie und dem Betroffenen, sondern erleichtert auch eine Beurteilung der Therapie durch den behandelnden Arzt. Denn ohne sich dessen bewusst zu sein, haben viele Eltern schon die Stärken ihrer von ADHS betroffenen Kinder aus den Augen verloren.“(lifepr)
Ansprechpartner:
Frau Dr. Ingrid Weber
Lilly Deutschland GmbH
E-Mail: weber_ingrid@lilly.com
Telefon: +49 (6172) 273 2684
Fax: +49 (6172) 273 2539
Wurden von ADHS betroffene Kinder in den vergangenen Sommerferien auf Atomoxetin eingestellt, können sie jetzt zum Schulbeginn profitieren. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch das frühzeitige Handeln unabhängig vom Zeitpunkt des Behandlungsbeginns. Zu beachten ist lediglich, dass sich die Wirkung von Atomoxetin über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen aufbaut. Neben der Verbesserung der Kernsymptome kann der selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme- hemmer eine bessere emotionale Befindlichkeit ermöglichen sowie eine bessere Integration in das psychosoziale Umfeld bieten. „Ich werde nicht mehr so schnell wütend, wenn etwas nicht funktioniert. Auch mit den Leuten in der Klasse klappt es jetzt sehr viel besser“, berichtet eine 14-jährige Patientin, die Prof. Andrea Caby, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin/ Naturheilverfahren sowie Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Fachhochschule in Emden, in ihrer Präsentation auf den ADHS-Gesprächen vorstellte.
Starke Beeinträchtigung durch emotionale und soziale Probleme
Der international renommierte ADHS-Experte Prof. Russell A. Barkley von der Medical University of South Carolina in Charleston, USA, betonte bereits anfangs: „ADHS ist eine persistente Störung, die in der Regel vielfältige Lebensbereiche betrifft und einen gravierenden Einfluss auf das Kind, die Familien sowie das gesamte soziale Umfeld nimmt.“ Vor allem Patienten, die situationsübergreifend von ADHS beeinträchtigt sind, können neben den Kernsymptomen auch emotionale und soziale Probleme entwickeln. Sie zeigen oftmals eine gestörte emotionale Befindlichkeit und erleben durch die Erkrankung ein Wechselbad der Gefühle: Mal haben sie sich einiger-maßen gut im Griff, mal weniger. Dies macht die Kinder für deren Umfeld häufig unberechenbar. Dement- sprechend schwierig gestaltet es sich, Beziehungen zu Gleichaltrigen oder auch in der Familie aufzubauen, was auch das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und zu sozialer Isolation führen kann. In der Therapie situationsübergreifend beeinträchtigter ADHS-Patienten ist man daher bestrebt, die ADHS-Symptomatik kontinuierlich zu verbessern. Mit Atomoxetin steht ein Wirkstoff zur Verfügung, der kontinuierlich von morgens bis morgens bei einmal täglicher Gabe wirkt.
Keine zusätzliche Belastung durch On-/Off-Effekte
Bei einer Behandlung mit Stimulanzien kommt es zu einem An- und Abfluten der Wirkung. Dieser Wechsel zwischen Wirkung und Nicht-Wirkung kann für Patienten, die ohnehin unter einer gestörten emotionalen Befindlichkeit leiden4,5, eine zusätzliche Belastung darstellen. Bei einer Behandlung mit Atomoxetin ist dagegen auf Grund der kontinuierlichen Wirkung nicht mit einem solchen Wechsel zu rechnen2. „Die Kinder fühlen sich gemocht und finden einen Weg aus der für sie oft als sehr belastend empfundenen sozialen Isolation“, beschreibt Prof. Craig L. Donnelly vom Dartmouth-Hitchcock Medical Center in New Hampshire, USA, in einem Interview seine Erfahrungen mit Strattera. Auf Grund des anderen Wirkeintritts ist es wichtig, den Behandlungserfolg schrittweise zu verfolgen. Der Vorsitzende der ADHS-Gespräche, Privatdozent Dr. Michael Huss von der Charité Berlin, empfiehlt seit längerem, selbst kleinste positive Veränderungen von der Familie dokumentieren zu lassen: „Dieses Bewusstmachen hilft nicht nur der Familie und dem Betroffenen, sondern erleichtert auch eine Beurteilung der Therapie durch den behandelnden Arzt. Denn ohne sich dessen bewusst zu sein, haben viele Eltern schon die Stärken ihrer von ADHS betroffenen Kinder aus den Augen verloren.“(lifepr)
Ansprechpartner:
Frau Dr. Ingrid Weber
Lilly Deutschland GmbH
E-Mail: weber_ingrid@lilly.com
Telefon: +49 (6172) 273 2684
Fax: +49 (6172) 273 2539
Ähnliche Artikel:
Wir helfen Ihnen weiter:

Alzheimer-Demenz | Akupunktur | Allergien | Asthma | Brustkrebs | Darmkrebs | Diabetes | Durchfall | Erektile Dysfunktion | Erkältung | Ernährung | Falten | Halsschmerzen | Haarausfall | Harninkontinenz | Hautschuppenflechte | Heiserkeit | Herzinfakt | Husten | Knochenschwund | Kopfschmerzen | Krebs | Multiple Sklerose | Narben | Neurodermitis | Osteoporose | Potenzprobleme | Prostatakrebs | Psoriasis | Raucherentwöhnung | Schilddrüsenerkrankung | Schlaganfall | Schmerz | Schwangerschaft | Sodbrennen | Vitamine | Wechseljahre





LogIn Fachkreise













drucken
weiterleiten
top
Aktion PRÄVENTION