Medikamentensucht - in Deutschland sind fast 2 Millionen Menschen abhängig von Arzneimitteln
An oberster Stelle Schlaf- oder Beruhigungsmittel. Bei jeder Schwäche, jedem Schmerz greifen eine Vielzahl von Menschen zur Tablette.
In Deutschland sind mindestens 1,8 Mio. Menschen Medikamentensüchtig. Meistens sind die Betroffenen von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln abhängig, teilte die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) mit.
Aber auch therapeutisch unverzichtbare Medikamente bergen ein Missbrauchspotenzial. Gemeint sind Psychopharmaka, eine Gruppe von Medikamenten, die einen hohen Stellenwert bei der Behandlung von psychischen Störungen und Krankheiten haben. "Ein Teil dieser Medikamente wie etwa die Benzodiazepine haben durch zu unkritische Verordnung, teilweise sogar ohne adäquate Indikation, eine große Bedeutung als Suchtersatzmittel bekommen", so Max Kaplan, Vizepräsident der BLÄK. Eine besondere Schwierigkeit bestehe bei der Indikationsstellung darin, einerseits den Patienten akut zu helfen, andererseits kein Suchtrisiko einzugehen. Die BLÄK fordert daher noch mehr Sensibilität und Qualitätssicherung im Umgang mit psychoaktiven Medikamenten sowie Stoffen mit Suchtpotenzial.
Ärzten sowie in anderen Gesundheitsberufen Tätige bietet die BLÄK eine neue erschienene Fortbildungs-CD-ROM "Suchtmedizin" an. Diese bietet komprimiertes Grundwissen zum Thema Suchtmedizin in 15 Kapiteln, die von legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin über Medikamente mit Missbrauchspotenzial bis zu den illegalen Drogen reichen. Zusätzlich wird über Versorgungssysteme für Suchtkranke, über Familie und soziales Umfeld, psychosomatische Konzepte und Gesetzeskunde informiert. Grafiken und Videos visualisieren die dargelegten theoretischen Inhalte, ein Stichwortverzeichnis rundet die multimediale Information ab.(BLÄK)
In Deutschland sind mindestens 1,8 Mio. Menschen Medikamentensüchtig. Meistens sind die Betroffenen von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln abhängig, teilte die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) mit.
Aber auch therapeutisch unverzichtbare Medikamente bergen ein Missbrauchspotenzial. Gemeint sind Psychopharmaka, eine Gruppe von Medikamenten, die einen hohen Stellenwert bei der Behandlung von psychischen Störungen und Krankheiten haben. "Ein Teil dieser Medikamente wie etwa die Benzodiazepine haben durch zu unkritische Verordnung, teilweise sogar ohne adäquate Indikation, eine große Bedeutung als Suchtersatzmittel bekommen", so Max Kaplan, Vizepräsident der BLÄK. Eine besondere Schwierigkeit bestehe bei der Indikationsstellung darin, einerseits den Patienten akut zu helfen, andererseits kein Suchtrisiko einzugehen. Die BLÄK fordert daher noch mehr Sensibilität und Qualitätssicherung im Umgang mit psychoaktiven Medikamenten sowie Stoffen mit Suchtpotenzial.
Ärzten sowie in anderen Gesundheitsberufen Tätige bietet die BLÄK eine neue erschienene Fortbildungs-CD-ROM "Suchtmedizin" an. Diese bietet komprimiertes Grundwissen zum Thema Suchtmedizin in 15 Kapiteln, die von legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin über Medikamente mit Missbrauchspotenzial bis zu den illegalen Drogen reichen. Zusätzlich wird über Versorgungssysteme für Suchtkranke, über Familie und soziales Umfeld, psychosomatische Konzepte und Gesetzeskunde informiert. Grafiken und Videos visualisieren die dargelegten theoretischen Inhalte, ein Stichwortverzeichnis rundet die multimediale Information ab.(BLÄK)
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