Ausgabe August 2010




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Muttermale gehören zu den gutartigen Tumoren und gelten in der Medizin nicht als Krebs. Sie können aber trotzdem gefährlich werden.
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Epilepsie


Stottern ist eine Redeflußstörung, die sich in vielfältiger Form zeigen kann. Die häufigste Form ist eine Silben- oder Wortwiederholung, oder/und sogenannte Blocks, in denen der betreffende Sprecher an einem Konsonanten oder Vokal "hängen bleibt". Weiterhin ist auch das vermehrte Benutzen von Füllwörtern wie "eh, na, also, und" zu beobachten. Stottern tritt meist situativ auf, d.h. beim Sprechen mit Tieren, Kleinkindern ... mehr mehr
Epileptische Anfälle oder Epilepsie zählen zu den häufigsten Beschwerden, wegen derer Eltern mit ihren Kindern eine kinderneurologische Sprechstunde aufsuchen. Dies ist im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) im Elisabeth-Krankenhaus Essen nicht anders. Zwei bis vier Prozent der Menschen entwickeln im Laufe des Lebens eine Epilepsie. Von einem einmalig auftretenden Krampfanfall ist sogar etwa jeder Zehnte irgendwann einmal betroffen. ... mehr mehr
Epilepsie
Mehr Leben, weniger Epilepsie - Neue Initiative für Epilepsiepatienten
Menschen mit Epilepsie haben heute eine große Chance auf ein Leben ohne wesentliche Einschränkungen – leider nehmen noch nicht alle Betroffenen diese Chance auch wahr. Ein neues ganzheitliches Programm „Mehr Leben, weniger Epilepsie“ möchte Patienten mit Epilepsie – die noch nicht anfallsfrei sind oder die unter Beeinträchtigungen durch ... mehr mehr
Das Gehirn verarbeitet Informationen augenscheinlich chaotischerals bislang angenommen. Das zeigen Wissenschaftler der UniversitätBonn in einer aktuellen Studie. Die Weiterleitung der Informationenvon Neuron zu Neuron erfolgt demnach nicht ausschließlichan den so genannten Synapsen - das sind die Kontaktstellenzwischen den Nervenzell-Fortsätzen. Anscheinend schüttendie Neuronen auch auf der ganzen Länge dieser FortsätzeBotenstoffe ... mehr mehr
Bonner Forscher lokalisieren Gedächtnis[/b]

Erinnerung ist von Synchronisation zweier benachbarter Gehirnregionen abhängig.

Forscher der Uni Bonn sind der Frage, warum u.a. nach einer Bekanntmachung bestimmte Namen im Gedächtnis bleiben, andere wiederum für das Gehirn "Schall und Rauch" sind, einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Die Arbeitsgruppe für kognitive Neurophysiologie untersuchte bei Epilepsie-Patienten die elektrische Aktivität zweier benachbarter Hirnregionen. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Areale Hand in Hand arbeiten müssen, damit sich eine Person zu einem späteren Zeitpunkt an etwas erinnert. Die Studie unter der Leitung des Neurophysiologen Guillén Ferndández ist in Nature Neuroscience veröffentlicht.



Die Arbeitsgruppe nahm die Gehirnregionen unter die Lupe, die bei der Gedächtnisbildung eine bedeutende Rolle spielen. Sie untersuchten jene Strukturen, die über Erinnern und Vergessen entscheiden und in der Tiefe des Schläfenlappens liegen, der so genannte "Hippokampus" und der "rhinaler Kortex". Die Regionen liegen lediglich 15 Millimeter auseinander. Wird eine der beiden Strukturen verletzt, kann die betroffene Person keine neuen Erinnerungen speichern.

Ferndández und sein Kollege Jürgen Fell untersuchten eine Gruppe von neun Epilepsiepatienten, denen Elektroden direkt in den mittleren Schläfenlappen implantiert wurden. Anschließend zeichneten die Forscher das Hirnstrom-Muster beider Gedächtnisregionen auf. Währenddessen präsentierten sie den Versuchspersonen eine Reihe von Wörtern, die sie sich einprägen sollten. Waren die Hirnströme in den beiden Regionen für wenige hundert Millisekunden genau im Gleichtakt, konnten sich die Probanden später an das zu diesem Zeitpunkt gezeigte Wort erinnern.

Die Bonner Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Gleichtakt der Hirnströme (Synchronisation) für eine Zusammenarbeit von rhinalem Kortex und Hippokampus spricht. Werden zwar verschiedene Aspekte eines Sinneseindruckes in unterschiedlichen Hirnregionen verarbeitet, erfolgt eine Zusammenfügung im rhinalen Kortex. Im Zusammenspiel mit dem Hippokampus gelangt die Information ins Gedächtnis. Die Ergebnisse bezeichnet der Hirnforscher Anthony Wagner vom Massachusetts Institute of Technology (M.I.T.) als "Meilenstein" in der Gedächtnisforschung.

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